Aktuelles

Hier informiert der Zuchtverband Miesbach über aktuelle züchterische Ereignisse, wie Tierschauen und ähnliche Veranstaltungen.

Auch für die Zucht wichtige Veterinärbelange und die Rundbriefe werden hier aufgeführt.

 

 

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Zuchtverband für oberbayerisches     Erzeugergemeinschaft

   Alpenfleckvieh Miesbach e.V.                 Miesbach w. V.

Der Zuchtverband Miesbach sucht in Gemeinschaft mit der

Erzeugergemeinschaft Schlachtvieh zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen (m/w)

Geschäftsführer

Ihr Profil

  • Ein Studium im Agrarbereich (Uni/HS) mit Schwerpunkt Tierproduktion

  • Kontaktfreude und Kommunikationsstärke

  • Führungsqualitäten

  • Flexibilität und Zuverlässigkeit sowie gute EDV- und Englischkenntnisse

Ihre Aufgaben

  • Leitung des operativen Geschäftsbetriebes

  • Personalführung

  • Öffentlichkeitsarbeit und Vorträge bei Versammlungen

  • Mitverantwortung bei der Organisation von Messen, Ausstellungen und Tierschauen

Der Zuchtverband Miesbach ist der bedeutendste Fleckviehzuchtverband

in Bayern, Unsere Unternehmen haben einen Viehumsatz von ca. 40 Mio. Euro.

Wir bieten Ihnen eine sichere Anstellung, mit einer leistungsgerechten

Bezahlung in Anlehnung an TV_L. Es erwarten Sie interessante und

abwechslungsreiche Aufgaben sowie die Unterstützung eines motivierten Teams.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungs-

unterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und frühestem Eintrittstermin

– auch per E-Mail – an folgende Adresse:

Zuchtverband Miesbach

Zuchtverband 1

83714 Miesbach

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Plätze für Jungviehaufzucht

  LS, Spalten, Liegeboxen

  1,60 Euro bis 2,00 Euro / Tag

  Josef Spiegelberger jun.

  0170 34 73 028  

 

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Informationen zur Blauzungenkrankheit (April 2017)

Nach einem flächendeckenden Befall ganz Deutschlands im Jahr 2007 und einer Eliminierung des Blauzungenvirus (BTV) durch eine Impfung, ist die BRD seit 2012 frei von BTV. 2016 gab es Deutschland zwar kein Fall, aber die Bedrohung ist seitdem eher noch größer als vor Jahresfrist war. Bei BTV4 hat es in Norditalien Fälle gegeben, deren Sperrgebiete schon fast nach Bayern hineinreichen und auch das BTV8-Sperrgebiet aus Frankreich ist bereits an der deutschen Grenze angekommen. Das Risiko einer Einschleppung über Wind und Stechmücken ist als sehr hoch einzuschätzen.

Neben Krankheitserscheinungen und -verlusten ist vor allem mit länger andauernden Sperrzonen im Umkreis von 150 km und rigorosen Handelsbarrieren in freie Bundesländer und Mitgliedsstaaten zu rechnen. Das würde v. a. bei Fleckvieh- und Braunviehkälbern zu massiven Verwerfungen bei Handels-strömen und Preisen führen.

Da das Freitesten mittels Blutuntersuchung bei großen Tierzahlen in der Praxis kaum realisierbar ist, bleibt als echt wirksame Maßnahme nur die Schutzimpfung. Kälber bis 3 Monate sind von der Impfung ausgenommen, die Impfung des Muttertieres und die dadurch erfolgte Immunisierung der Kälber über die Biestmilch ist aber ebenfalls anerkannt. Baden-Württemberg und Bayern als vermutlich zuerst betroffene Bundesländer raten dringend zur freiwilligen vorbeugenden Impfung! Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt einen Impfkostenzuschuss von 1.- € je Impfdosis, was in etwa der Preis des Impfstoffes ist. Die Impftätigkeit des Tierarztes ist vom Tierhalter selbst zu bezahlen.

Im Gegensatz zum Vorjahr sind Impfstoffe der beiden Serotypen gut verfügbar und die Impfung ist gut verträglich. Ob und welche Tiere geimpft werden ist ganze alleine die Entscheidung des Besitzers.

Fazit: Den Bayerischen Rinderhaltern wird hauptsächlich aus Vermarktungsgründen dringend empfohlen rechtzeitig einen belastbaren Impfschutz für die ganze Herde aufzubauen. Es ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 3 Wochen notwendig. Nach weiteren 3 Wochen besteht ein voll belastbarer Impfschutz. Interessierte Betriebe sollen sich bald-möglichst mit dem Hoftierarzt besprechen. Die weitere Entwicklung wird im Auge behalten und darüber berichtet. Bei Fragen geben Tierärzte, Veterinärämter und Verbände gerne Auskunft.

Ein umfangreicheres Merkblatt ist auf der Homepage der Bayerischen Tierseuchenkasse unter www.btsk.de zu finden.

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Kälbermarkt und Hornlosigkeit: (April 2017)

Die Ausgangssituation: Kälber dürfen nur noch unter 6 Wochen enthornt werden. Die allermeisten Käufer brauchen aber hornlose Kälber. In Bayern sind die Veterinärbehörden besonders streng. Deshalb bevorzugen bayerische Käufer entweder bereits enthornte, natürlich hornlose Kälber oder Kälber mit etwa 4 Wochen, die sie nach einer Eingewöhnungszeit, noch selber enthornen können und dürfen. In Miesbach ist die Rate der hornlosen Kälber von ca. 60% wieder auf etwa 40% zurückgegangen. Das Enthornen würde nicht bezahlt ist dann die Begründung derer, die Kälber wieder unenthornt schicken. Das stimmt so nicht. Erstens erzielen hornlose Kälber, immer gemessen an der jeweiligen Kälberqualität, einen leichten Mehrpreis. Was aber noch wichtiger ist und oft vergessen wird ist die Tatsache, dass einige Käufer gar nicht erst kommen, wenn nicht genügend hornlose Kälber in den einzelnen Gewichtsklassen zur Verfügung stehen. Es ist in letzter Zeit schon öfters vorgekommen, dass Käufer 40 oder 50 hornlose Kälber mit beispielsweise 90 kg gebraucht hätten, wir sie aber nicht anbieten konnten. Wenn jemand 50 Kälber braucht, steigert er 100mal mit und der Markt belebt sich wesentlich. Andere Marktorte haben bis zu 98 % hornlose Kälber und wir möchten unsere hervorragende Ruf nicht verlieren.

 

 

 

 

Zuchtverband für obb. Alpenfleckvieh Miesbach e.V.
Zuchtverband 1
83714 Miesbach

Tel.: +49 8025 2808-0
Fax.: +49 8025 2808-16
E-Mail: info@zuchtverband-miesbach.com