Marktbericht

Gut gefüllte Oberlandhalle zum Jahresende

Beim letzten Großviehmarkt dieses waren Stallungen, Parkplätze und Tribünen sehr gut besetzt. Nachdem einige Käufer weiter entfernte Käufer so kurz vor Weihnachten nicht mehr kommen wollten, stellte man sich im Vorfeld auf etwas schwächere Preise ein. Der Rückgang war aber mit 58.- Euro moderat und der etwas schwächeren Qualität angemessen. Als Durchschnitt für die 138 verkauften Jungkühe wurden 1680.- Euro errechnet. 18mal wurden 2000. Euro überschritten, während 6mal 1300.- Euro knapp verfehlt wurden.

 

Vorgestellte IIa-Jungkühe der Züchter:

 

Eberl

Hans Eberl, Arget

 

Bucher

Hans Bucher, Haslrain   und

 

Hartl

Augustin Hartl, Brettschlaipfen.

 

Insbesondere die 9 Jungkühe der Wertklasse IIa waren sehr gefragt und kosteten im Schnitt 2222,- Euro. Ganz an der Spitze hier eine über 700 kg schwere Zahnberg-Tochter mit 29,1 kg Tagesgemelk und eine 600 kg schwere Manton-Tochter mit 37,4 kg Milch. Die von Johann Bucher aus Hausham und Kaspar Reiser vorgestellten Spitzentiere gingen für 2850.- und 2500.- Euro in Betriebe in Ostallgäu. Eine Manigo-Tochter von Sebastian Esterl aus Glonn blieb für 2350.- Euro im Zuchtgebiet.

Die 8 vorgestellten Biokühe kosteten im Mittel, bei 24,4 kg Tagesgemelk, 1675.- Euro und waren damit genauso teuer wie die aus konventionellen Betrieben stammenden Tiere, die im Schnitt 26,8 kg gaben.

 

Walser

"El Padre", der einzige Stier, der in die Besamung ging

wurde von Eugen Walser, Obersöchering vorgestellt

und von der Bayern-Genetik erworben.

 

Etwas zäher war die Angelegenheit bei den Stieren. Während ein von Eugen Walser aus Obersöchering vorgestellter Echt-Sohn, "El Padre", für 3500.- Euro zur Bayern-Genetik nach Landshut ging, bekamen 6 leichtere und kleinere Stiere Gebote, die von den Besitzern nicht akzeptiert wurden. Die15 verkauften Natursprungstiere erlösten zwischen 1420.- und 2300.- Euro, im Durchschnitt 1850.- Euro. Am teuersten dabei ein sehr eleganter und wüchsiger Zornhof-Sohn von Kajetan Leitner aus Bayrischzell. 4 Mehrkalbskühe, im Schnitt mit 31 kg Milch, brachten ihren Besitzern 1525.- Euro ein. Sehr ungleichmäßig verteilt waren die Käufer: Nur 34 stammten aus dem eigenen Verbandsgebiet, 101 aus dem restlichen Bayern, insbesondere Niederbayern, 3 aus Norddeutschland und 21 aus Belgien und Holland.

 

Der nächste Großviehmarkt findet in 4 Wochen am 17.01.2018 statt.

 

 

 

 

 

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