Geschichte

Der Zuchtverband für oberbayerisches Alpenfleckvieh wurde am 06. März 1892 aus den Viehzuchtgenossenschaften Aibling, Miesbach-Tegernsee und Tölz gegründet und ist damit der älteste Fleckviehzuchtverband.

Während im Verbandsgebiet Anfang des 19. Jahrhunderts noch Landschläge vorherrschten, wurden diese ab 1837 durch Importe aus dem Schweizer Simmenthal zunehmend verdrängt. So war „Simmenthaler“ lange der internationale Name des Fleckviehs.


Am 7. Februar 1910 wurde die Oberlandhalle eröffnet. Sie hat, nach verschiedenen An- und Umbauten, über 100 Jahre gehalten. Erst 2014 wurde, durch neue Veterinär- und Brandschutzvorschriften sowie Verschleißerscheinungen am Hallendach, ein Neubau mit Aussiedelung notwendig.

Auch wenn einige schwierigere Zeiten zu überstehen waren, so hat sich der Zuchtverband doch ständig weiter entwickelt. Die bundesweit preisbildenden Kälbermärkte wurden eingeführt, die Schlachtvieh-EG und die Vorgängerorganisation der Fleckvieh – Export GmbH und auch 3 Jungzüchtervereinigungen entstanden. So ist der Zuchtverband bestens gerüstet, um seine satzungsgemäßen Aufgaben auch weiterhin bestmöglich erfüllen zu können.

Zuchtverband für obb. Alpenfleckvieh Miesbach e.V.
Zuchtverband 1
83714 Miesbach

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